STROMCHECK-Redaktion · Aktualisiert am 4.8.2026 · Lesezeit: 5 Min.
Das Wichtigste in Kürze
- Zuerst die größten Verbraucher identifizieren.
- Warmwasser, Trockner und alte Kühlgeräte lohnen die Prüfung.
- Dieser Beitrag konzentriert sich auf Verbrauch und Geräte, nicht auf den Tarif.
Erst messen, dann handeln
Bevor Sie Geräte tauschen, verschaffen Sie sich Klarheit: Ein einfaches Messgerät zeigt, welche Verbraucher tatsächlich ins Gewicht fallen. Häufig entfällt ein großer Teil des Verbrauchs auf wenige Geräte im Dauerbetrieb.
Maßnahmen mit realistischer Wirkung
Diese Punkte lohnen sich in den meisten Haushalten.
- Warmwasserbereitung prüfen, insbesondere elektrische Geräte
- Wäsche bei niedriger Temperatur waschen, Trockner sparsam nutzen
- Alte Kühl- und Gefriergeräte auf Verbrauch prüfen
- Stand-by-Verbräuche über schaltbare Steckdosen reduzieren
- Beleuchtung auf effiziente Leuchtmittel umstellen
Beispielrechnung: Wirkung einzelner Maßnahmen
Nehmen wir an, ein altes Kühlgerät verbraucht beispielhaft 350 Kilowattstunden im Jahr mehr als ein aktuelles, effizientes Gerät. Bei einem Arbeitspreis von 30 Cent entspricht das rund 105 Euro im Jahr. Stand-by-Verbräuche mehrerer Geräte summieren sich häufig auf 100 bis 200 Kilowattstunden im Jahr, also beispielhaft 30 bis 60 Euro – ohne dass ein einzelnes Gerät auffällt.
Was dieser Beitrag bewusst nicht behandelt
Hier geht es um Verbrauchsverhalten und Gerätetechnik im eigenen Haushalt. Ob sich zusätzlich ein Tarifwechsel lohnt, hängt vom bestehenden Vertrag ab und wird ausführlich im Beitrag zum Thema Strom sparen durch den passenden Tarif behandelt.
Priorität setzen
Beginnen Sie mit den größten Einzelposten, meist Warmwasser und alte Großgeräte, bevor Sie sich um kleinere Stand-by-Verbräuche kümmern. So erzielen Sie mit überschaubarem Aufwand die größte Wirkung.