STROMCHECK-Redaktion · Aktualisiert am 25.8.2026 · Lesezeit: 5 Min.
Das Wichtigste in Kürze
- Physikalisch fließt immer der Netzmix.
- Ökostrom wirkt über Beschaffung und Herkunftsnachweise.
- Labels und Zertifikate unterscheiden sich in ihren Kriterien.
Wie Ökostrom im Netz funktioniert
Strom lässt sich im Netz nicht nach Erzeugungsart trennen. Aus Ihrer Steckdose kommt daher immer der Mix des Netzes. Ein Ökostromtarif bedeutet, dass Ihr Lieferant für die von Ihnen verbrauchte Menge Strom aus erneuerbaren Quellen beschafft und dies über Herkunftsnachweise dokumentiert.
Unterschiede zwischen Angeboten
Nicht jeder Ökostromtarif verfolgt dieselben Ziele.
- Reine Nachweisbeschaffung ohne weitere Bindung
- Tarife mit Investitionszusagen in neue Anlagen
- Angebote mit unabhängiger Zertifizierung
Ökostrom und Preis
Ökostrom ist nicht automatisch teurer. Der Preis hängt vom konkreten Tarif ab. Geben Sie Ökostrom als Wunsch an, dann berücksichtigen wir das bei der Prüfung.
Worauf Sie bei Ökostrom-Siegeln achten können
Verschiedene Label setzen unterschiedliche Schwerpunkte, etwa bei der Herkunft der Anlagen oder bei zusätzlichen Investitionen in neue Erzeugungskapazität. Ein Blick auf die Kriterien des jeweiligen Labels zeigt, ob der Tarif über die gesetzlich vorgeschriebene Nachweisführung hinausgeht.
Ökostrom als Baustein im Gesamtvergleich
Wenn Ihnen die Herkunft des Stroms wichtig ist, sollte Ökostrom als festes Kriterium in den Vergleich einfließen, gemeinsam mit Laufzeit, Preisgarantie und den zu erwartenden Jahreskosten. So vermeiden Sie, dass ein einzelnes Kriterium den Blick auf das Gesamtpaket verstellt.