STROMCHECK-Redaktion · Aktualisiert am 25.8.2026 · Lesezeit: 5 Min.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Jahresabrechnung vergleicht Verbrauch mit geleisteten Abschlägen.
- Zählerstände zu Beginn und Ende des Abrechnungszeitraums sind zentral.
- Nachzahlung oder Guthaben entstehen aus der Differenz.
Die wichtigsten Positionen
Eine Stromrechnung enthält üblicherweise den Abrechnungszeitraum, die Zählerstände zu Beginn und Ende, den daraus errechneten Verbrauch, den Arbeits- und Grundpreis sowie die Summe der bereits gezahlten Abschläge.
Am Ende steht die Differenz aus tatsächlichen Kosten und geleisteten Abschlägen – entweder als Nachzahlung oder als Guthaben.
Beispielrechnung einer Jahresabrechnung
Angenommen, der gemessene Verbrauch beträgt 2.800 Kilowattstunden, der Arbeitspreis liegt bei 30 Cent und der Grundpreis bei 10 Euro im Monat. Die Jahreskosten betragen dann 2.800 × 0,30 Euro + 12 × 10 Euro = 840 Euro + 120 Euro = 960 Euro. Wurden im Jahr Abschläge von insgesamt 900 Euro gezahlt, ergibt sich eine Nachzahlung von 60 Euro.
Zählerstände prüfen
Vergleichen Sie die auf der Rechnung genannten Zählerstände mit eigenen Notizen oder Fotos, sofern vorhanden. Bei geschätzten statt abgelesenen Werten kann die Abrechnung von Ihrem tatsächlichen Verbrauch abweichen.
Umsatzsteuer und weitere Bestandteile
Die ausgewiesenen Beträge enthalten in der Regel die Umsatzsteuer sowie Netzentgelte, Abgaben und Umlagen, die der Lieferant im Namen anderer Stellen einzieht. Diese Bestandteile sind auf vielen Abrechnungen einzeln aufgeführt, teils auch nur als Gesamtsumme.
Was tun bei Unklarheiten
Bei Zweifeln an Verbrauch oder Berechnung lohnt der Vergleich mit der letzten Abrechnung sowie eine Nachfrage beim Lieferanten unter Angabe der Kundennummer. Auffällige Sprünge im Verbrauch sollten Sie zusätzlich mit eigenen Beobachtungen zu neuen Geräten oder geänderter Haushaltsgröße abgleichen.