STROMCHECK-Redaktion · Aktualisiert am 4.8.2026 · Lesezeit: 4 Min.
Das Wichtigste in Kürze
- Zählerstand am Einzugstag notieren und fotografieren.
- Ohne eigenen Vertrag greift die Grund- oder Ersatzversorgung.
- Ein Umzug ist ein guter Zeitpunkt für einen passenden Tarif.
Diese Angaben brauchen Sie
Für die Anmeldung genügen wenige Daten.
- Vollständige neue Adresse inklusive Wohnungslage
- Einzugsdatum
- Zählernummer und Zählerstand
- Erwarteter Jahresverbrauch
- Kontakt- und Bankdaten für den Vertrag
Warum der Zählerstand zählt
Der Zählerstand am Einzugstag trennt Ihren Verbrauch vom Verbrauch der Vormieter. Fehlt er, wird geschätzt – das führt regelmäßig zu Streit über Nachforderungen. Ein Foto mit Datum ist der einfachste Nachweis.
Alten Vertrag richtig beenden
Melden Sie den Umzug Ihrem bisherigen Lieferanten mit Auszugsdatum und Endzählerstand. Je nach Vertrag können Sie ihn mitnehmen oder ein Sonderkündigungsrecht nutzen.
Verbrauch für die neue Wohnung einschätzen
Ohne eigene Verbrauchshistorie hilft eine Schätzung nach Haushaltsgröße und Wohnfläche. Beispielhaft rechnet man in einer Wohnung mit etwa 1.500 bis 2.000 Kilowattstunden je nach Personenzahl; in einem Haus mit elektrischer Warmwasserbereitung liegen die Werte spürbar höher. Der Abschlag lässt sich nach den ersten Monaten anpassen.
Zeitlicher Ablauf im Überblick
Melden Sie den neuen Vertrag idealerweise an, sobald der Einzugstermin feststeht, damit die Belieferung reibungslos beginnt. Parallel informieren Sie den bisherigen Lieferanten über den Auszug, damit die Schlussrechnung zeitnah erstellt werden kann.